Gut und Günstig – Leitungswasser

Der beste Durstlöscher ist Trinkwasser direkt aus der Leitung. In Deutschland können die Verbraucher Leitungswasser nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft ohne negative Auswirkungen auf die Gesundheit bedenkenlos ein Leben lang trinken.

Trinkwasser ist hierzulande nicht nur qualitativ hochwertig und immer verfügbar, sondern auch günstig: Wie eine aktuelle Grafik des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) zeigt, erhält man für die rund fünf Euro, die man für einen Kasten stilles Mineralwasser (ca. 9 Liter, 12 x 0,75-Liter-Flaschen) bezahlt, durchschnittlich 2.495 Liter frisches Trinkwasser aus dem Hahn. Angenommen, eine Kiste Mineralwasser reicht für eine Woche aus, kommt man mit dem Trinkwasser aus der Leitung im selben Gegenwert dann gute fünf Jahre aus. Das Preis-Leistungsverhältnis von Trinkwasser – dem Lebensmittel Nummer eins – stimmt also.

 

Informationen: www.vku.de/wasser

 

Tipps + Ratgeber

Jetzt online: Staatliche Zuschüsse für barrierefreie Bäder

Neues Jahr, neues altersgerechtes Badezimmer – und das mit staatlicher Finanzspritze: Seit dem 3. Januar 2017 können private Eigentümer und Mieter bei der KfW-Bankengruppe wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren beantragen. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit werden dafür 75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und damit rund 26 Millionen Euro mehr als 2016.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Bad altersgerecht umzubauen, sollte rasch einen Badprofi aufsuchen und beauftragen, denn nur dann fließt der Zuschuss in Höhe von maximal 5.000 Euro. Mindestinvestitionssumme sind 2.000 Euro. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen wie bisher beispielsweise die Schaffung bodengleicher Duschen, die Anpassung der Raumgeometrie sowie eine adäquate Modernisierung von Sanitärobjekten wie WCs und Waschtische.

Neu ist, dass der Zuschuss ausschließlich online über das KfW-Zuschussportal beantragt werden kann. Dazu gehören eine Registrierung und ein Postident-Verfahren. Mit einer Vollmacht lässt sich der Antrag zudem nun auch über eine dritte Person stellen, zum Beispiel einen Verwandten oder aber den mit den Umbaumaßnahmen betrauten Badprofi selbst. Ebenfalls gut zu wissen: Die Förderzusage kommt laut KfW sofort.

Informationen:
www.kfw.de/455 , www.aktion-barrierefreies-bad.de

 

Modernisieren und Renovieren

Abläufe im Bad: Das ist die perfekte Rinne

Bodenebenes Duschen sorgt für komfortables Brausevergnügen und für ein Bad, das durch die Barrierefreiheit selbst im Alter bequem genutzt werden kann. Auch für die Abläufe gibt es inzwischen praktische Lösungen: Die neue Königsklasse sind Systeme, die außerhalb der begehbaren Fläche in die Wand integriert werden. „Auf diese Weise lässt sich der Boden durchgängig mit homogenen Fliesen- bzw. Natursteinbildern gestalten“, erklärt Jens J. Wischmann von der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Ergänzt werden Wandlösungen von flächenbündig in den Boden eingelassenen Rinnen, die das Wasser auf der gesamten Breite bzw. Linie auffangen.

Weit weniger Spielraum lässt dagegen die Montage zu. Um Abfließen in angrenzende Bad- und Wohnflächen zu vermeiden, empfehlen Experten den Wandeinbau von Duschrinnen mit einem Bodengefälle von 2 % zur Wand. Werden sie als Raumteiler zwischen Duschbereich und dem übrigen Bad eingebaut, sollte das Gefälle auf ein Minimum von 0,5 % reduziert werden, um ein Überschießen des Duschwassers über die Abdeckung in den Raum zu verhindern.

Der stufenlose Brausespaß zieht auch in die Bäder von Altbauten ein, deren Böden zumeist über geringere Höhen verfügen. Aktuell stehen Baureihen ab 61 Millimeter Höhe zur Verfügung. Bei allen Planungen müssen bestimmte Kriterien beachtet werden. Dazu gehören u. a. die Lage der Abwasserfallleitungen, Aufbau und Konstruktionshöhe des Bodens sowie das erforderliche Gefälle. Außerdem müssen Körperschall-Brücken vermieden und Brandschutzauflagen erfüllt werden.

 

Informationen: http://www.sanitaerwirtschaft.de/

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Neue Internetseite zur energetischen Sanierung

Gebäudeeigentümer kommen im Netz jetzt leichter an neutrale Informationen über die energetische Sanierung.

Das Informationsprogramm Zukunft Altbau hat zu diesem Zweck seine Internetseite umgestaltet. Der Webauftritt präsentiert sich in zeitgemäßem Design, ist klar strukturiert und wird auch auf mobilen Endgeräten übersichtlich dargestellt.

Nicht nur Eigenheimbesitzer finden schnell und einfach heraus, wie man richtig energetisch saniert, auch Eigentümer von Nichtwohngebäuden erhalten praktische Informationen rund um die energieeffiziente Modernisierung. Selbst für Fachleute gibt es vielfältige Unterstützungsangebote.

Neben einem Schnell-Check für Gebäudeeigentümer bietet die Website einen kompakten Überblick mit firmenneutralen Informationen zu modernen Heizungstechniken, Wärmeschutzfenstern, Dämmmaterialien und erneuerbaren Energien. Kurze Reportagen zeigen, wie Eigentümer erfolgreich saniert haben und wie sie vorgegangen sind. Die Seite hilft außerdem, Gebäudeenergieberater aus der Region zu finden und verrät, welche Fördermöglichkeiten es gibt.

 

Informationen: www.zukunftaltbau.de

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Flüssiggas – eine Alternative

fluessiggasbroschuereFür Verbraucher, die in einem Gebiet ohne Anschluss an das Erdgasnetz leben oder ihre alte Ölheizung austauschen wollen, bietet sich bei der Heizungsmodernisierung ein Wechsel zu Flüssiggas an: Der Energieträger ist leitungsungebunden und kann mit Tankwagen problemlos an jeden Ort transportiert werden. Eine neue Broschüre des Deutschen Verbandes Flüssiggas e.V. (DVFG) informiert das Fachhandwerk jetzt über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten – eine Initiative, von der auch Verbraucher profitieren.

Moderne Flüssiggas-Heizungsanlagen stellen für Verbraucher eine effiziente, saubere und sichere Alternative dar. Versorgungsunternehmen bieten ihren Kunden komfortable Rundum-Pakete an, die regelmäßige Lieferungen ebenso beinhalten wie die fachgerechte Installation und Wartung des Tanks.

Der SHK-Fachhandwerker berät seine Kunden bei der Wahl der Heizungsanlage: Flüssiggas kann mit einer effizienten Gas-Brennwertheizung, in einem Blockheizkraftwerk oder über eine Gaswärmepumpe genutzt werden. Dabei kann die Gas-Brennwert-Heizung auf Wunsch mit Solarthermie kombiniert werden. Und auch eine Gaswärmepumpe bindet mit Umweltwärme aus Luft, Erde oder Sonne regenerative Quellen ein. Um die Fachhandwerker bei der Kundenberatung optimal zu unterstützen, bietet der DVFG die Broschüre „Die besondere Energie“ an.

Informationen: www.dvfg.de/Infothek

 

Modernisieren und Renovieren

Wohnungseigentümergemeinschaften: Schlusslicht bei der energetischen Sanierung

Wohnungseigentümergemeinschaften sind nach Privatpersonen die zweitgrößte Wohneigentümergruppe in Deutschland. Rund 23 Prozent aller Wohnungen befinden sich in ihrem Besitz. Doch der energetische Zustand ihrer Immobilien ist deutlich schlechter als bei anderen Eigentumsformen.

„70 Prozent aller Wohnungen sind unsaniert, 15 Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt. So wenig saniert keine andere Eigentümergruppe“, sagt Petra Hegen von Zukunft Altbau, dem vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsprogramm.

Die Gründe für den Sanierungsstauliegen in den unterschiedlichen Interessen und der heterogenen Altersstruktur der Eigentümer. Die Finanzierung stellte bislang eine weitere Barriere dar. „Neue Fördermaßnahmen und ein Urteil des Bundesgerichtshofs haben diese Hürde inzwischen gesenkt“, so Hegen. Der BGH hatte im Herbst 2015 zugunsten der Kreditaufnahme entschieden: Eigentümergemeinschaften dürfen für die Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen längerfristige Darlehen, auch die der KfW, in Anspruch nehmen

Neutrale Informationen gibt es kostenfrei über das Beratungstelefon von Zukunft Altbau 08000 12 33 33.

 

Informationen: www.zukunftaltbau.de

Modernisieren und Renovieren

Hidden Champion im Heizungskeller: der hydraulische Abgleich

kampagnenfoto-thermostat-einstellenNach der Heizperiode ist nun genau der richtige Zeitpunkt, um die Anlage gründlich auf Vordermann bringen zu lassen, um im nächsten Winter von einem niedrigeren Energieverbrauch zu profitieren. Als sehr effiziente Maßnahme der Heizungsoptimierung gilt der hydraulische Abgleich.

„Bei vielen Heizungsanlagen gelangt in einige Heizkörper zu wenig, in andere aber zu viel Heizwasser“, erklärt Martin Brandis, Energieexperte der Verbraucherzentrale. Die Folge: Die unterversorgten Heizkörper und Zimmer bleiben zu kalt. Die anderen Heizkörper können dagegen nicht genug Heizwärme abgeben, so dass das rückfließende Heizwasser zu warm ist. Das führt zu häufigem An- und Abschalten des Heizkessels und vergeudet Energie.

„Hier schafft ein hydraulischer Abgleich Abhilfe“, verspricht Martin Brandis. Dabei wird die Anlage durch richtige Einstellung der Heizkörperventile so reguliert, dass die richtigen Mengen Heizwasser in jeden Heizkörper gelangen. Das Heizsystem läuft nach dem hydraulischen Abgleich effizienter und braucht bis zu 20 Prozent weniger Heizenergie.

 

Informationen:

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Energiesparen

KfW ändert Förderprogramm „Energieeffizient Bauen“

Zum 1. April 2016 wird die Förderbank KfW diverse Änderungen an ihrem Programm „Energieeffizient Bauen“ vornehmen. Das „KfW-Effizienzhaus 70“ wird nicht mehr gefördert. Stattdessen wird der neue Förderstandard „KfW Effizienzhaus 40 Plus“ eingeführt.

Ebenfalls zum 1. April 2016 wird nacKfW_Logoneuh Angaben des Internetportals maklermeile.de das Nachweisverfahren für das „KfW-Effizienzhaus 55“ vereinfacht. Sachverständige können dann aus standardisierten Maßnahmenpaketen für Gebäudehülle und Anlagetechnik wählen.

Bei Förderzusagen besteht ein verbindlicher Anspruch auf einen KfW-Baubegleitzuschuss. Demnach erhält ein Bauherr 50 Prozent oder höchstens 4.000 Euro der Kosten für die Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten.

Schließlich verdoppelt sich ab dem Stichtag 1. April der Förderhöchstbetrag auf 100.000 Euro. (Teil-)Finanziert werden können mit dem KfW-Darlehen 100 Prozent der „Bauwerkskosten“, also der Baukosten ohne Grundstückspreis. Für ihre 20- und 30-jährigen Kreditlaufzeiten führt die KfW eine 20-jährige Zinsbindungsvariante ein.

Neben den bereits bestehenden Förderstandards „KfW-Effizienzhaus 55“ und „KfW-Effizienzhaus 40“ wird auch der neue Standard „KfW-Effizienzhaus 40 Plus“ mit einem Tilgungszuschuss angeboten. In der Spitze beträgt dieser 10 Prozent des zugesagten Darlehens.

 

Informationen:

www.kfw.de

 

 

Modernisieren und Renovieren

KfW-Förderung für barrierefreie Sanitärräume

KfW_3123Als größte deutsche Förderbank unterstützt die KfW alle, die ihr Zuhause vorausschauend und komfortabel umbauen oder modernisieren wollen. Die Förderung für den altersgerechten Umbau von Gebäuden und Wohnungen kann in Form eines Kredites oder als Investitionszuschuss in Anspruch genommen werden. Dabei werden auch barrierefreie Sanitärräume berücksichtigt.

Wahlweise kann die Förderung über einen Kredit erfolgen (Programm 159) oder über einen Investitionszuschuss (Programm 455). Als Einzelmaßnahmen werden dabei beispielsweise folgende Maßnahmen gefördert:

  • Trennwände beim Einbau bodengleicher Duschen oder Badewannen/-systeme
  • rutschfeste oder rutschhemmende Fliesen
  • bedienfreundliche Armaturen/ Einhebelmischarmaturen
  • visuelle Unterstützung zur Orientierung im Bad (z. B. Beleuchtung, Material- und Farbkonzepte z. B. für Menschen mit Demenz )
  • technische Hilfen (z. B. Stütz-und Haltegriffe)
  • Vorkehrungen an Wänden und Decken zum späteren Einbau und zur flexiblen Anpassung von Halte- und Sicherheitssystemen

 

Informationen: www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Barrierereduzierung/

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Neues Label für alte Heizungen

Intelligent_heizen_VdZ_Heizungslabel_Detailansicht_VorschauUm Besitzern von veralteten Heizungsanlagen deutlich zu machen, wie ineffizient ihre Heizung arbeitet, hat die Bundesregierung zum 1. Januar 2016 ein „nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen“ eingeführt. In den kommenden Jahren sollen alle Heizungen, die älter als 15 Jahre sind, ein Etikett erhalten, das über den Zustand des Heizkessels informiert.

Das nationale Altanlagenlabel zeigt die Effizienz eines Heizgeräts über die gleiche Farb- und Buchstabenskala an, die auch das im September 2015 EU-weit eingeführte Energielabel für neue Heizgeräte nutzt. Dunkelgrün bzw. A++ steht dabei für sehr gute Effizienz, Dunkelrot bzw. D für mangelhafte Effizienz. Während neue Heizungen im „grünen Bereich“ liegen, kommen alte Anlagen voraussichtlich nicht über die Klassen C und D hinaus.  Liegt die Heizung im „roten Bereich“, sollten die Anlagenbetreiber aktiv werden.

Wie kommen aber nun die Aufkleber in die deutschen Heizungskeller? Seit Januar 2016 haben unter anderem Heizungsinstallateure das Recht, den Aufkleber bei der Routineüberprüfung am Heizkessel anzubringen. Ab 2017 sind dann die Bezirksschornsteinpfleger verpflichtet, Geräte, die noch kein Label erhalten haben, entsprechend auszustatten. Für den Anlagenbesitzer ist das Anbringen kostenlos, verweigern darf er das Etikett allerdings nicht.

 

Informationen:
www.intelligent-heizen.info

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